Sprinter auf ganz neuer Spur


Daimler feierte am 6. Februar 2018 die Weltpremiere der nach 1995 dritten Generation des Transporters Sprinter. Ganz neue Wege wolle man mit der Neuauflage gehen, so Volker Mornhinweg, Markenchef bei Mercedes-Benz Vans. Die Kunden können erstmals zwischen drei Antriebsarten wählen. Das Grundmodell ist mit Front-, die höherwertigen Versionen mit Hinterradantrieb verfügbar. Dazu gibt es eine 4x4-Variante für besonders anspruchsvolle Einsätze. Den gewerblichen Kunden werden acht Karosserieversion, Radstände bis 4,38 Meter, 3 bis 5,5 Tonnen Gesamtgewicht und maximal 17 Kubikmeter Laderaumvolumen geboten. Möglich ist außerdem eine vollständige Vernetzung des Fahrzeugs. Dies soll die Routenwahl für den Paketzusteller, die Reihenfolge der Kundenbesuche des Servicetechnikers und die Effizienz des Tagesablaufs vieler Sprinter-Nutzer optimieren. Außerdem gibt es Werkzeuge zum Flottenmanagement. Mit ihnen lassen sich etwa die Wartungszustände der einzelnen Fahrzeuge in einem Fuhrpark abrufen und deren Werkstatttermine optimieren. Dabei kann auch die Fahrweise des Sprinter-Chauffeurs ermittelt werden. Geht der zu sorglos mit dem Gaspedal um, vergisst, vorausschauend und so treibstoffsparend zu fahren, kann ihn sein Fuhrparkleiter zur Ordnung rufen. Umgekehrt belohnt ein Bonus-System folgsame Fahrer. Der große Bruder blickt ihnen immer über die Schulter. Der neue Sprinter wird Teil des betriebsinternen elektronischen Logistiksystems und vollständig darin integriert. Die Module hierfür lassen sich einzeln bestellen, je nach Anforderungen der jeweiligen Branche und Aufgabenstellungen. Zwölf Assistenzsysteme verhelfen dem Sprinter-Fahrer zu mehr Sicherheit und Komfort. Darunter gibt es unter anderem einen Seitenwindassistenten, den adaptiven Tempomaten, Spurhaltehelfer und die Überwachung des toten Winkels. Zu einer günstigeren Versicherungseinstufung tragen Rückfahrkamera und Einparkhelfer bei, eine GPS-Navigation der jüngsten Generation erlaubt die metergenaue Positionsbestimmung. Das Motorenangebot des neuen Sprinter reicht von 114 bis 190 PS, für die Reisemobilproduktion ist exklusiv ein 2,1-Liter-Vierzylinder mit 177 PS im Angebot. Kombiniert werden können sie mit einem manuellen Sechs-Gang-Getriebe oder einer neunstufigen Automatik. Für das stärkste Aggregat, den Dreiliter-V6, der vornehmlich für die Shuttle-Sprinter mit Bus-Bestuhlung für den VIP-Transport bestimmt ist, steht ein automatisches Getriebe mit sieben Stufen bereit. Der Sprinter soll auch rein elektrisch fahren können. Nicht gleich zum Marktstart in diesem Sommer, so doch für das kommende Jahr avisiert Mercedes-Benz Vans den e-Sprinter mit einem 84-kW-Elektromotor, der 300 Newtonmeter Drehmoment abgibt und für 120 km/h Höchstgeschwindigkeit gut ist. Je nach Batterievolumen ermöglicht er 150 bis 200 Kilometer Reichweite. Das Akkupaket besteht – ähnlich wie beim elektrifizierten Vito – aus drei Einheiten, die es zusammen auf etwa 40 kW/h bringen. Optional wird es ein viertes Batteriepaket geben, um Reichweite und Leistung zu erhöhen.

Der neue Sprinter - innovativ und interaktiv


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