Rechenstift am Bau


Kosten senken und Kraftstoff sparen gilt vor allem für straßenorientierte Baufahrzeuge. Mit maximaler Traktion ist es noch nicht getan. Was der hochspezialisierte Alleskönner unter den schweren Baufahrzeugen kann, konnten wir bei den „Arocs Performance Days“ jetzt selber testen. Dank der großen Auswahl von Fahrerhäusern, Motoren und Antriebsvarianten sowie Radformeln ist der Mercedes-Benz Arocs jeder Aufgabe gewachsen. Ob Kipper, Baustofftransport oder Schwerlastzugmaschine – der Arocs bleibt nichts schuldig. Wie hoch die Latte liegt bei Praxistauglichkeit, Effizienz, Sicherheit und Komfort, konnten wir auf der Straße, in der Kiesgrube sowie auf dem legendären Testgelände „Sauberg“ im extremen Gelände feststellen. Wenn sich der Arocs auf Baustellen und an Einfahrten klein machen muss, bietet sich zum Beispiel das Fahrerhaus ClassicSpace LowRoof in M- und L-Ausführung mit 2300 mm Breite an. Es ist 100 mm niedriger als die ursprüngliche Variante. In der Kombination Motor OM 470, Motortunnel 320 mm und ClassicSpace LowRoof sinkt die Dachhöhe sogar um 280 mm. Für den Arocs mit 2,5 m breitem Fahrerhaus stehen jetzt ebenfalls die beiden Ausstattungslinien Home-Line und Style-Line zur Verfügung. Zum Kipper mit Komfort wird der Arocs durch die Einrichtung SoloStar Concept und ihrem großzügigen Ruhebereich für die StreamSpace- und BigSpace-Fahrerhäuser. Auch rund um Fahrwerk und Antrieb hat der Arocs weiter zugelegt. So gibt es die elektrisch unterstützte Servotwin-Lenkung ebenfalls für die Vierachser Arocs 8x4 sowie in weiteren Radständen. Die zuschaltbare hydraulische Anfahrhilfe HAD (Hydraulic Auxiliary Drive) kann zusätzlich in Sattelzugmaschinen-Varianten mit 3300 mm Radstand sowie für Gefahrguttransporte genutzt werden. Neu sind für den Arocs mit HAD die Motortunnelhöhe 320 mm für L-Fahrerhäuser sowie eine Schüttgutabdeckung beim M-Fahrerhaus. Wer feinfühlig anfahren oder bei niedrigsten Geschwindigkeiten rangieren muss, wählt die Turbo-Retarder-Kupplung (TRK). Sie ist in allen Arocs 6x4-Fahrgestellen mit Luftfederung und Frontunterfahrschutz mit Abstandshalte-Assistent und dem Notbremsassistenten Active Brake Assist kombinierbar. Zusammen mit der Motorisierung OM 471 ist ein zusätzlicher motorseitiger Nebenabtrieb bis 80 kW und 350 Nm in Kombination mit der TRK realisierbar. Auch beim Thema Sicherheit ist der Arocs vorbildlich. Mercedes-Benz bietet ihn jetzt zum Beispiel optional mit einer Reifendruck-Kontrollanlage mit neuem Anzeigekonzept an. Der Solldruck im Reifen wird präzise in Abhängigkeit von der Außentemperatur angezeigt. Vor allem aber ist der Arocs als Zwei- und Dreiachser mit Straßenzulassung (N3) optional mit dem neuen Active Brake Assist 4 lieferbar, dem einzigen Notbremsassistenten mit Fußgängererkennung. Den gesamten Artikel lesen Sie im Dezember-Blickpunkt.

Mercedes-Benz Arocs Grounder 4151 K 8x8


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