Mautzuschlag abgewehrt


Die massive Verteuerung bei Euro 6-Fahrzeugen ist zunächst vom Tisch. Die Wirtschaftskammer hat es geschafft, die Weichen in die richtige Richtung zu stellen, berichtet Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der WKÖ: „Im Vorfeld der Begutachtung gab es heuer intensive Verhandlungen zwischen dem Bmvit und uns Transportbetrieben, weil von Seiten des Ministeriums bei den Euro 6-Fahrzeugen eine kräftige Mauterhöhung angedacht war. Nach mehreren Gesprächen ist es uns aber gelungen, eine gute Lösung im Sinne der österreichischen Unternehmen zu erreichen.“ Die Tarifanpassung fällt nun im vorliegenden Begutachtungsentwurf bedeutend geringer aus als zunächst avisiert, vor allem für die umweltfreundlichsten Euro 6-Fahrzeuge. Die ursprünglich vorgesehene Anlastung von externen Kosten für Luftverschmutzung bei den Euro 6-Lastwagen per 1.1.2018 ist abgewendet. Stattdessen profitieren Euro 6-Fahrzeuge weiterhin von einem Bonus auf die Mauttarife in Höhe von jährlich 20 Mio. Euro von 2017 bis 2020. „Zusätzlich zu den Mauteinsparungen 2016 in Höhe von 65 bis 70 Mio.Euro und dem Euro 6-Bonus haben wir damit geplante Zusatzkosten im Jahr 2018 von nochmals rund 20 Mio.Euro abgewendet“, erklärt der Branchensprecher. Was aber nichts daran ändert, dass die Verkehrswirtschaft von ihrer Forderung nach mehr Kostentransparenz nicht abweicht. Die Mauttarife müssen schließlich den tatsächlichen Kosten für die Straßenbenützung entsprechen.

Alle großen Fahrzeughersteller haben ein breites Sortiment an Euro 6-Fahrzeugen anzubieten.


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