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Pflanzenöl im Tank

Auch DAF ist bereit für die HVO-Nutzung.


DAF Pflanzenöl im Tank

Hydriertes Pflanzenöl (HVO) wird aus Abfallprodukten und Fetten aus der Lebensmittelindustrie hergestellt. Es ist derzeit für Diesel-Lkw der nachhaltigste Kraftstoff auf dem Markt und bietet im Vergleich zu herkömmlichem Diesel eine Verringerung der CO2-Emissionen („Well-to-Wheel“) um bis zu 90 %. Im Gegensatz zu früheren Generationen von Biokraftstoffen hat HVO keine Auswirkungen auf die Nahrungsmittelproduktion.


Zusätzlich zu den Umweltvorteilen besteht ein weiterer wichtiger Vorteil darin, dass HVO in DAF-Lkw ohne Änderungen an den Fahrzeugen eingesetzt werden kann, während die hervorragende Leistung der Lkw sowie die Wartungsintervalle von bis zu 200.000 Kilometern für den Fernverkehr erhalten bleiben.


Alle DAF-Lkw der neuesten Generation können mit HVO betankt werden – sowohl die LF-Serie für den Verteilerverkehr, der vielseitig einsetzbare XD für den Verteilerverkehr und für spezifische Anwendungen als auch die Spitzenmodelle XF, XG und XG+ für Schwerlasttransporte und Fernverkehr.


„DAF ist ein Vorreiter bei der Zielsetzung unserer Gesellschaft, die CO2-Emissionen zu senken“, so Patrick Dean, Chief Engineer bei DAF Trucks und Mitglied des Vorstands. „Im Jahr 2018 haben wir als Erste einen vollelektrischen Lkw auf den Markt gebracht, und im letzten Jahr haben wir eine völlig neue Generation von Elektro-Lkw mit einer emissionsfreien Reichweite von bis zu 500 Kilometern vorgestellt. Außerdem bereiten wir uns auf die neuen Kraftstoffgenerationen vor. Dank HVO können wir mit den aktuellen Lkw auf dem Markt und in Anlehnung an den „Well-to-Wheel“-Ansatz bereits heute einen großen Sprung bei der Reduzierung der CO2-Emissionen machen. In Hinsicht auf die CO2-Zertifizierung von Lkw wäre es ein großer Schritt nach vorne, wenn die europäische Gesetzgebung den Beitrag sauberer Kraftstoffe zur Reduzierung der CO2-Emissionen schätzen würde, da wir es uns nicht leisten können, Möglichkeiten für einen nachhaltigen Straßentransport ungenutzt zu lassen. Dadurch sollte sich der Fokus auf die gesamte Kette ausweiten – von der Energiequelle bis hin zu dem, was aus dem Auspuff kommt –, anstatt sich nur auf die „Tank-to-Wheel“-Bilanz zu konzentrieren.“



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