Zukunft ist heute

9.11.2017

„Future Trends und Innovations“ präsentierte Volvo Trucks am Slovakia Ring einer Gruppe von 1.000 Kunden aus ganz Europa.

 

 

Realbetrieb von Platooning, die fahrerlose Müllabfuhr, ein weiterentwickelter Concept Truck, der Hybridantrieb im Fernverkehr und die LNG-Variante des FH und FM – für die Transportwirtschaft der Zukunft hatte Volvo Trucks schon immer ein Faible. Fredrik Klevenfeldt (Leiter Kommunikation & PR bei Volvo Trucks) und Carl Johan Almqvist (Leiter Verkehrs- und Produktsicherheit bei Volvo Trucks) gewährten interessante Ausblicke auf das, was seitens des schwedischen Herstellers kommen wird. Und was bereits ganz real ist – die Sicherheit beispielsweise, bei Volvo schon jeher ein beherrschendes Thema. Intelligente Sicherheitssysteme sind ein gangbarer Weg, um die Gefahr von Verkehrsunfällen zu verringern. Rund ein Fünftel aller Unfälle mit Lkw-Beteiligung sind Auffahrunfälle zwischen Lkw und vorrausfahrenden Fahrzeugen. Das Notbremssystem von Volvo Trucks überwacht vorausfahrende Fahrzeuge per Kamera und Radar. Bei drohender Kollisionsgefahr wird der Fahrer mit mehrstufigen Licht- und Tonsignalen gewarnt. Wenn der Fahrer auf diese Warnsignale nicht reagiert, leitet das Fahrzeug automatisch einen sanften Bremsvorgang ein. Sollte der Fahrer auch weiterhin nicht reagieren, wird die Notbremse automatisch aktiviert, bis das Fahrzeug vollkommen zum Stehen kommt. Nach weiteren fünf Sekunden ohne Reaktion des Fahrers wird zusätzlich automatisch die Feststellbremse aktiviert, für den Fall, dass der Lenker einen Schock erlitten hat oder gar bewusstlos geworden ist. Bei der Aktivierung der Notbremse beginnen die Bremsleuchten zu blinken, um nachfolgende Fahrzeuge zu warnen. Weitere Beispiele für intelligente Sicherheitssysteme von Volvo Trucks sind der Abstandsregeltempomat, der dem Fahrer hilft, einen bestimmten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einzuhalten, und das Fahrerwarnsystem, das den Lenker auffordert, eine Pause einzulegen, wenn es Anzeichen für Unaufmerksamkeit oder Müdigkeit erkennt.

 

Dass Verkehrsunfälle mit einem beteiligten Lkw für Fußgänger und Radfahrer oft tödlich enden, ist aus den Medien hinreichend bekannt. Weniger bewusst ist der breiten Öffentlichkeit wohl die Tatsache, dass für 74 % der bei einem Unfall aus dem Fahrerhaus geschleuderten Lkw-Lenker der harte Sturz tödlich oder mit schwersten Verletzungen endet. Die Ursache dafür überrascht uns: Viele der professionellen Fahrer verzichten auf ein Anlegen des Sicherheitsgurtes. National variiert die Gurtquote natürlich, europaweit ist aber von einem Durchschnittswert von unter 50 % angeschnallter Fahrer auszugehen. Laut einer Studie des Analyseinstituts CEESAR würde sich die Anzahl der im Verkehr getöteten und verletzten Lkw-Fahrer um 40 % reduzieren, wenn sie angeschnallt unterwegs wären, bzw. ist im Falle eines Unfalls ein deutlich leichterer Verletzungsgrad mehr als wahrscheinlich.

 

Die neuen gasbetriebenen Lkw von Volvo stoßen 20 bis 100 % weniger CO2 aus als Diesel-Lkw.

 

Um die Angurtquote zu erhöhen, können Hersteller Gurtwarner einführen, Gurte in auffälligen Farben gestalten, die den Fahrer „erinnern“ sollen. Zusätzlich werden die Fahrer in den Volvo Weiterbildungsmaßnahmen auf die Gefahren hingewiesen, und es wird ihnen anschaulich erklärt, was es bedeutet, unangegurtet zu fahren.

 

 

Platooning

 

Bei dieser Technologie folgen mehrere Fahrzeuge in kurzen Abständen einem Führungsfahrzeug, bei dem ein Berufsfahrer am Steuer sitzt. Jedes Fahrzeug misst Abstand, Geschwindigkeit sowie die Richtung des Vordermanns und setzt diese Parameter in der eigenen Fahrweise um. Jedes Fahrzeug kann diesen Verbund jederzeit verlassen, da keinerlei feste Verbindungen bestehen. Ziel dieser Technik ist es, Kraftstoff zu sparen und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

 

Den ganzen Artikel lesen Sie im Heft 9/2017.

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